nachhaltig

Zur Energiewende

Derzeit erleben wir in den Medien eine intensive Berichterstattung um die Energiewende.
 
Im Moment stehen im intensiven Feuer: die Kosten und Verteilung der erneuerbaren Energien und insbesondere das EEG. Die Presse ist zwar vielfach bemüht die richtigen Zusammenhänge aufzuzeigen, z.B. dass der größte Anteil der Mehrkosten der EEG-Umlage von der Befreiung der stromintensiven Betriebe von dieser Umlage herrührt, aber insgesamt stehen die Zeichen auf Sturm.

Der gesellschaftliche Konsens sollte sein:
Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung. Es kann nicht sein, dass sich einzelne gesellschaftliche Wirtschaftsgruppen vor dieser Herausforderung drücken und stattdessen ausschließlich die Vorteile der Energiewende, nämlich gesunkene Strompreise an der Strombörse auskosten.

Die Forderungen einer bestimmten kleinen Partei in Regierungsverantwortung nach Abschaffung des EEG und Reduzierung der Stromsteuer ist eindeutig von Lobbyismuss geprägt. Eine Reduzierung der Stromsteuer würde die Rentenkassen belasten und dadurch wieder auf diejenigen zurückfallen die ohnehin mit ihrer knappen Rente kaum auskommen.

Weiter auf Sturm stehen auch die Dinge in Sachen Gebäudewärmeschutz. Hier werden vor allem in Fernseh- und Internetbeiträgen, aber auch in sonst so seriösen Magazinen wie dem Spiegel, offenkundige Lügen verbreitet, z.B. dass Wärmeschutz nichts bringe und eine ungedämmte Wand mehr Energie spare als eine gedämmte.

Hier gilt sich nicht von unseriöser Seite beeinflussen zu lassen, sondern Zweifel mit den Energieberatern in den Gemeinden zu besprechen und sich aufklären zu lassen.